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Tägliches Archiv: 28. April 2014

Wie teuer ist ein Haus eigentlich?

Viele Menschen haben den Traum vom eigenen Haus. Dass das nicht ganz billig ist, weiß jeder, doch wie teuer ist es denn nun wirklich? Die Antwort: Von extrem günstig bis sehr teuer ist alles möglich, die größte Rolle spielt dabei die Lage.

Hauskauf geht auch günstig

Wer Immobilien mieten oder kaufen möchte, sieht sich je nach Standort mit ganz verschiedenen Preislagen konfrontiert. Großstädte sind teurer als kleinere Orte, gerade auf dem Land gibt es tolle Schnäppchen. Dort zieht es Familien verstärkt hin, da viel Wohnraum, Garten und grüne Umgebung perfekte Bedingungen für Kinder darstellen.
Trotzdem kostet ein Haus auf dem Land ebenfalls gutes Geld. Bei 1.000 Euro pro Quadratmeter kostet schon ein 60-qm-Haus 60.000 Euro. Und das ist nur die untere Grenze. Im Internet gibt es Baukostenrechner, mit denen der Preis genau ermittelt werden kann.

Worauf kommt es an?

Wie teuer ist ein Haus eigentlich

Traumhaus

Die perfekte Lage für ein Haus ist ruhig, aber stadtnah. Das sehen zumindest die meisten Menschen so. Gefragt ist dabei ein Kompromiss: So weit von der Stadt entfernt, dass es ruhig, idyllisch und günstig ist, aber noch so nah dran, dass man mit dem Auto in einer halben Stunde da sein kann. Die Vororte der deutschen Großstädte erfüllen diese Kriterien.
Und weiter geht es im Detail: Bei einem Haus gehört ein Garten immer dazu, soll eine Wohnung gekauft werden, kommt ein Balkon sehr gut an, da er zum Entspannen oder als Kräutergarten genutzt werden kann. Außerdem: Einkaufsmöglichkeiten in der Gegend sowie Schulen, Spielplätze und Kindergärten sind ebenfalls wertvoll; genau deswegen tragen sie auch zum Preis bei. Doch das sollte es wert sein.

Große Unterschiede beim Immobilienkauf

In Bayern sind Häuser durchschnittlich fast doppelt so teuer wie im günstigsten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. In den meisten Ländern liegt der Durchschnittspreis bei weniger als 180.000 Euro. Das bedeutet viel Haus für relativ wenig Geld, wenn man bedenkt, dass man in Städten wie München für diesen Betrag nur eine 40 bis 50 qm Wohnung bekommt. Ein großes Esszimmer oder geräumige Wohnküchen sind dort nicht drin; im Haus allerdings schon. Die Entscheidung pro Haus ist deswegen gerade aus Sicht von Familien nur verständlich.

Bild: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Kategorien: Projekt Haus | Schlagwörter: , , , , , | Schreib einen Kommentar

Pauli’s Lost Place: Alte Düngerfabrik

Hallo liebe Freunde und Lost Place-Fans,

am Wochenende war ich endlich mal wieder auf Tour zu einem Lost Place im Nürnberger Land, der mir durch einen Tipp quasi „zugeflogen“ ist. Da mir in diesem Zuge auch gesagt wurde, daß immer mehr Randalierer und Jugendliche sich auf dem Gelände rum treiben und alles kaputt machen habe ich mich beeilt um noch einigermaßen schöne Fotos für euch zu bekommen, bevor der Ort total verkommt und kaputt gemacht ist.

Hier nun aber einige Infos und natürlich die Fotos von meinem Ausflug für euch. Bitte habt Verständnis dafür, daß ich nicht preisgeben werde, wo diese Fabrik liegt. Heutzutage treiben einfach viel zu viele Leute Schindluder. :-(

Geschichte der Düngerfabrik |

 

1939 wurde auf diesem Gelände eine Ziegelfabrik errichtet, welche aber später geschlossen wurde. In den frühen 50er Jahren verschlug es die Düngerfabrik dort hin und erweiterte das Gelände mit weiteren Gebäuden, Hallen und ähnlichem – auf einem Bild seht ihr zum Beispiel einen Grundstein aus dem Jahr 1976 in einer Halle. Angefangen hatte diese Firma als Hersteller für Horndünger und erweitere seine Produktion dann auf Mehrnährstoffdünger aus, die bis 2007 dort produziert wurden. Hier eine Firmenbeschreibung, die ich dazu finden konnte:

Von traditionellen Produkten auf der Basis organischer Grundstoffe bis zu den modernsten Hightech-Düngern verfügen wir über alle Produkte und Dienstleistungen, um im professionellen Pflanzenbau die Probleme der gezielten Pflanzenernährung lösen zu können.

2004 wurde die Geschäftsführung des Traditionsunternehmens aus der familiären Hand (inzwischen führten die Urenkel des Gründers das Unternehmen) gegeben. Bis zu 40 Mitarbeiter arbeiteten täglich in den Hallen und Bürogebäuden, bis 2007 das Unternehmen schließlich aufgekauft und nach Nürnberg direkt ausgelagert wurde.

Seit dem liegen das Gelände und die alten Gebäude auf dem Grundstück im Nürnberger Land brach.

Bilder der Düngerfabrik |

 

Ich hoffe, euch hat der kleine geschichtliche Ausflug mal wieder gefallen. Ich fand es dort wirklich toll. Das ist alles total riesig dort und man merkt richtig, daß da früher mal hart gearbeitet wurde.

Eines möchte ich allerdings noch kurz anmerken: ich finde es wirklich sehr sehr schade, daß an solchen tollen Orten so viel randaliert wird. Die Graffitis und Schmierereien sind ja das eine, aber das zum Beispiel in den Bürogebäuden sämtliche Glasscheiben zerbrochen wurden – das geht schon echt zu weit. Ich kucke mir ja gern verwachsene und verlassene Gebäude und Orte an – aber lieber im Urzustand ! Ich hoffe, daß sich der ein oder andere vielleicht ein Herz fasst und einfach nur kuckt und nicht zerstört. :-)

Euer Pauli

 

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