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Tägliches Archiv: 21. August 2013

Pauli und Nic treffen die letzten Urlaubsvorbereitungen

Hallo meine lieben Freunde,

wir stehen quasi schon in den Startlöchern für unseren Urlaub. Heute müssen wir noch alles einpacken, was wir mitnehmen wollen. Und morgen früh geht es dann auch schon los Richtung Süden. In Istrien haben wir uns ja eine coole Ferienwohnung gemietet, die ganz nah am Meer ist. Und unserer Ausflugsziele haben wir auch schon rausgesucht.

Unsere Verpflegung haben wir für diese Woche auch schon eingekauft und die steht auch schon bereit in einem Korb. Jeder hat da seinen eigenen Korb bzw. seine Tasche und dort seine Sachen drin liegen.

Ihr werdet nun also 1 Woche lang nix vom mir hören, danach habe ich dann aber ganz viele Bilder und Urlaubsberichte für euch !!

Ciao, euer Pauli und euer Nic


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Pauli über Wohncontainer für Flüchtlinge in Nürnberg

Hallo meine lieben Freunde,

auf meinen Touren in letzter Zeit durch Nürnberg bin ich aus Versehen in eine Seitensstraße an der Regensburger Straße abgebogen, wo ich noch nie gewesen bin. Ein bißchen bin ich dann nach hinten gefahren um zu guggen, was da denn so los ist. Und da habe ich dann ein eingezäuntes Gelände entdeckt, auf dem ganz viele so Container stehen, die man eigentlich als Baucontainer auf Baustellen kennt oder als Frachtcontainer auf großen Schiffen.

Diese Container dort sind alle Türkis und haben Türen und Fenster. Außerdem stehen immer 2 aufeinander und haben dann oben ein Dach drauf. Das sieht aus wie Wohnungen aus Blech. Ich habe mich dann gleich mal informiert, was das dort ist – denn sowas habe ich (in Deutschland) ja noch nie gesehen.

In dieser Container-Anlage leben derzeit ungefähr 150 Flüchtlinge, davon ungefähr ein Drittel Minderjährige ohne Begleitung, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen sind. Dort hat die Arbeiterwohlfahrt den „Club 402“ aufgemacht, damit sich die Flüchtlinge dort Treffen können, gemeinsam was unternehmen können oder auch ins Internet können.

In den Containern selbst leben dann die Flüchtlinge – das sind also ihre Wohnungen. Es wohnen immer 2-3 Menschen zusammen in 1 Container. 5 oder mehr Leute müssen sich ein Badezimmer und eine Küche teilen.

Ich habe bei meiner Recherche auch etwas kritisches gelesen. Auf www.fluechtlingsrat-bayern.de wird geschrieben:

Die Ausländerbehörde ist in etwa 13 Stationen von dem Lager entfernt. Die Fahrtkosten dorthin müssen die BewohnerInnen selbst von ihrem Taschengeld bezahlen. Flüchtlinge berichten, dass ihnen für eine Dauer von fünf Monaten das Taschengeld verwehrt wurde. Zitat einer Bewohnerin auf die Frage, wie sie sich fühle, in dem Lager zu wohnen: „I feel rejected, neglected, punished, etc. cant explain.“

Hier habe ich noch ein paar Bilder für euch davon geschossen:

Was haltet ihr von solchen Unterkünften oder generell über den Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland ? Hattet ihr selbst schon irgendwie Berührung mit sowas ?

Euer Pauli

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