Hallo meine Freunde,
ich arbeite ja jeden Tag fleißig im Garten – also ich gieße alles, vor allem den neu gesäten Rasen. Aber seit einiger Zeit muss ich jeden Tag feststellen, daß da wohl ein kleiner Maulwurf sein Unwesen in unserem Garten treibt.
Jeden Abend finde ich auf der oberen Seite unserer Wiese aufgebuddelte Erdhaufen. Und wenn ich die dann weg mache, dann kommt ein ganz schön großes Erdloch zum Vorschein. Da würde ich sogar reinpassen !
Jetzt habe ich mich mal erkundigt, was man gegen so einen kleinen Gast machen kann. Weil ich will ja, daß die neu angelegt Wiese auch was wird und nicht alle Arbeit umsonst ist.
Im Internet hab ich dann gelesen, daß man eine Glasflasche eingraben soll mit dem Hals und der Öffnung nach oben und raus stehend. Wenn dann ein bißchen Wind geht soll das Geräusche machen, die durch die Flasche verstärkt ins Erdreich gehen. Und das soll angeblich den Maulwurf dann vertreiben.
Gestern Abend hab ich dann also mal 3 Bierflaschen eingegraben und werde mal beobachten, was sich da tut. Ich hoffe nur, daß jetzt kein Bierbaum im Garten wächst. :-)
Euer Pauli







Hallo Pauli,
au weia, dass Du jetzt auch noch einen Maulwurf im Garten hast, ist echt blöd. Habe mal einen Bericht im Fernsehen gesehen und da wurde einem klar gemacht, dass es sehr, sehr schwierig ist, die wieder weg zu kriegen.
Vielleicht klappt das ja mit den Bierflaschen. Würde mich total interessieren.
Durchhalten heißt die Devise.
Liebe Grüße
Manu
so leider kam er schon wieder, der doofe Maulwurf. Wir lassen aber die Bierflaschen mal noch drinnen, vielleicht war es einfach noch nicht windig genug :-)
Hallo Pauli,
hätte gern gewußt, ob Du mit Deiner Methode Erfolg hattest?
Ich selber habe anderthalb Jahre gegen den kleinen Kerl alles versucht, was so im Netz an Vorschlägen stand, letztes Wochenende hatte ich Erfolg und ein paar graue Haare mehr.
LG
Berny
Hallo Berny,
also bei mir hat das (erstmal) geklappt. Die Flaschen habe ich aber ein paar Wochen lang in den Löchern gelassen. Seit dem hat sich keiner mehr blicken lassen. Ich hoffe jetzt mal, daß der kleine Kerl sich das gemerkt hat und dieses Jahr nicht wieder kommt.
Viele Grüße, Pauli
Ein ehemaliger Nachbar, ein Bauer, der hat mal gesagt, ich solle mich pünktlich mittags um zwölf hinter dem Maulwurfshügel postieren. Da käme der Maulwurf raus und ich könne ihm eins überbraten. Schlussendlich haben wir es damals anders gemacht: Der Nachbar hat die Wiese von uns eingezäunt und seine Kälber darauf getrieben. Die haben alle Maulwurfshügel platt getrampelt. (Und das Schuppendach vom anderen Nachbarn auch, weil darüber so leckere Blätter grinsten)