Wer Immobilien mieten oder kaufen möchte, sieht sich je nach Standort mit ganz verschiedenen Preislagen konfrontiert. Großstädte sind teurer als kleinere Orte, gerade auf dem Land gibt es tolle Schnäppchen. Dort zieht es Familien verstärkt hin, da viel Wohnraum, Garten und grüne Umgebung perfekte Bedingungen für Kinder darstellen.
Trotzdem kostet ein Haus auf dem Land ebenfalls gutes Geld. Bei 1.000 Euro pro Quadratmeter kostet schon ein 60-qm-Haus 60.000 Euro. Und das ist nur die untere Grenze. Im Internet gibt es Baukostenrechner, mit denen der Preis genau ermittelt werden kann.
Die perfekte Lage für ein Haus ist ruhig, aber stadtnah. Das sehen zumindest die meisten Menschen so. Gefragt ist dabei ein Kompromiss: So weit von der Stadt entfernt, dass es ruhig, idyllisch und günstig ist, aber noch so nah dran, dass man mit dem Auto in einer halben Stunde da sein kann. Die Vororte der deutschen Großstädte erfüllen diese Kriterien.
Und weiter geht es im Detail: Bei einem Haus gehört ein Garten immer dazu, soll eine Wohnung gekauft werden, kommt ein Balkon sehr gut an, da er zum Entspannen oder als Kräutergarten genutzt werden kann. Außerdem: Einkaufsmöglichkeiten in der Gegend sowie Schulen, Spielplätze und Kindergärten sind ebenfalls wertvoll; genau deswegen tragen sie auch zum Preis bei. Doch das sollte es wert sein.
In Bayern sind Häuser durchschnittlich fast doppelt so teuer wie im günstigsten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. In den meisten Ländern liegt der Durchschnittspreis bei weniger als 180.000 Euro. Das bedeutet viel Haus für relativ wenig Geld, wenn man bedenkt, dass man in Städten wie München für diesen Betrag nur eine 40 bis 50 qm Wohnung bekommt. Ein großes Esszimmer oder geräumige Wohnküchen sind dort nicht drin; im Haus allerdings schon. Die Entscheidung pro Haus ist deswegen gerade aus Sicht von Familien nur verständlich.
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