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Tagged With: Urlaubsbericht

Paulis Urlaubsbericht 2015: Verlassenes in Kroatien

Hallo meine lieben Freunde,

nun sind wir schon beim letzten Urlaubsbericht 2015 aus Kroatien angekommen. Der letzte Teil dreht sich um verlassene Orte, die ich in im mittleren Kroatien noch besucht habe. Neben dem Hotel Haludovo und dem Hotel Vratnik haben wir noch zwei weitere Orte entdeckt, die mehr oder weniger so vor sich hin dümpeln in tiefen Kroatien.

Das verlassene Dorf Dolovo

Das Dorf Dolovo auf der Insel Krk ist bereits seit der 80er Jahre verlassen. Auch wenn es nicht mehr bewohnt ist zählt Dolovo aber immer noch als Dorfgemeinde. Die Häuser verfallen langsam und der Weg ist inzwischen mehr oder weniger total verwachsen. Trotzdem haben wir uns in das verlassene Dorf gewagt und haben euch ein paar beeindruckende Bilder mitgebracht, die uns noch einen guten Eindruck in das tägliche Leben in dem Dorf geben.

Celestial Labyrinth

Nicht weit entfernt von unserem Urlaubsort Novi Vinodolski liegt das Celestial Labyrinth. Viele Besucher kann man dort nicht antreffen, auch ist der Zugang zu den verschiedenen kleinen Steinlabyrinthen schon etwas zugewachsen. Trotzdem ist es einen Besuch wert. Jedes der 10 Labyrinthe hat ein eigenes Thema und soll dem Besucher verschiedene „Heilungen“ geben. Folgende verschiedene Labyrinthe könnt ihr dort begehen:

Das Labyrinth der Macht – Sonnen Labyrinth
Das Labyrinth der Gefühle – Mond Labyrinth
Das Labyrinth der Energie – Mars Labyrinth
Das Labyrinth der Verbindung – Mercury Labyrinth
Das Labyrinth der Weisheit – Jupiter Labyrinth
Das Labyrinth der Liebe – Venus Labyrinth
Das Labyrinth von Leben und Tod – Saturn Labyrinth
Das Labyrinth der Transformation – Rahu Labyrinth
Das Labyrinth der Freiheit – Ketu Labyrinth

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Celestial Labyrinths.

Fulfinum – die alte Römerstadt

Auf der Insel Krk, nicht weit entfernt von der übergehenden Brücke, befinden sich die letzten Ruinen der alten Römerstadt Fulfinum mit den alten Mauern der altchristlichen Basilika aus dem 5. Jahrhundert. Um das Forum herum – also das Stadtzentrum – gab es in der Römerzeit viele Villen drum herum, in denen die Bewohner dort eine wirklich gute Zeit hatten.

So liebe Freunde, das war mein Urlaubsbericht 2015 aus meiner Fahrt in die Kvarner Bucht in Kroatien. Ich hoffe, euch haben meine Geschichten und die vielen Bilder wieder gefallen !

Euer schon wieder urlaubsreifer Pauli

 

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Paulis Urlaubsbericht 2013: Rovinj

Hallo liebe Freunde und Besucher,

nun gibt es den letzten Teil meines Urlaubsberichts aus dem schönen Istrien in Kroatien. Diesmal führt mich – bzw. euch die Reise nach Rovinj, die als einer der schönsten – wenn nicht sogar DIE schönste – Stadt in Istrien bekannt ist.

 

Geschichte

Bekannt ist die Stadt seit dem 5. Jahrhundert mit dem Namen Castrum Rubini, welches in der Zeit auch mal von den Franken beherrscht wurde. *hihi* Im Jahr 1283 ging das dann auch an Venedig und erlebte eine Blütezeit.
Nach dem 2. Weltkrieg ging das Gebiet an Jugoslawien bzw. der Teilrepublik Kroatien. Durch die wechselnde Geschichte der Stadt ist das Stadtbild recht unterschiedlich. Man findet da Sachen aus der Renaissance, dem Barock und auch neoklassizistische Gebäude.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Rovinj, neben den bis ans Meer gebauten Häusern, ist die Sveta Eufemija auf dem Hügel mitten in der Stadt, die im 18. Jahrhundert gebaut wurde.

 

Heute

Die Stadt Rovinj ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel in Istrien und wird von vielen Touristen besucht. Leider merkt man das auch, wenn man dort ist, weil es sehr viele auf Touristen ausgelegte Verkaufsstände gibt. Sehr schön dort anzusehen sind der Hafen und die Häuser, die direkt ans Meer (oder im Meer ?) gebaut sind.

 

Bilder

 

Ich hoffe, euch hat mein Ausflug nach Istrien und in deren Geschichte ein bißchen gefallen. Nun ist ja der Urlaubsbericht schon zu Ende. Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt, und dann gibt es wieder tolle Bilder und Geschichten für euch.

Euer Pauli


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Paulis Lost Place Urlaubsbericht: alter Bunker bei Premantura

Hallo meine lieben Freunde,

heute möchte ich euch nochmal einen Lost Place aus meinem Kroatien Urlaub vorstellen, den ich wirklich ganz klasse fand.

In dem kleinen Ort Premantura direkt am Meer zwischen Pula und Medulin am Kap Kamenjak hat es uns an einem der Nachmittag in unserem Urlaub verschlagen. Nach dem Besuch in Pula, bei dem wir schon einiges gesehen haben, wollten wir nun noch in Premantura etwas erleben – was wir dann auch haben.

Der Weg hat uns weg vom Strand an einer Paintball Anlage vorbei geführt in den Wald. Ein paar Meter weiter und einmal um die Ecke gebogen hat sich dann der nächste Lost Place für uns versteckt. Dort stehen Trümmer einer riesigen Bunkeranlage ! Zur Geschichte dieser Ruine konnten wir leider nichts in Erfahrung bringen. Auch meine Recherchen im Internet haben leider nichts ergeben.

Wenn man auf den kaputten Mauern rum turnt kann man sehen, daß es unterhalb des Erdgeschosses noch mindestens 2 Stockwerke unterirdisch geben muss. Da konnte man aber leider – ohne sich sehr zu gefährden – leider nicht hin. Deswegen haben wir uns an die Bunkertrümmer oberirdisch gehalten.

Wir vermuten, daß der Bunker aus Kriegszeiten stammt – vielleicht sogar noch aus dem 2. Weltkrieg. Aber seht euch die Bilder einfach an.

Vielleicht kommt ihr ja auch mal in die Gegend, dann empfehle ich euch auf jeden Fall einen Besuch dort !

Euer Pauli

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Paulis Lost Place Urlaubsbericht: verlassene Herrenhäuser, Disco Paradies & alte Hotels

Hallo meine lieben Freunde,

weiter geht es mit meinem Bericht aus unserem coolen Urlaub in Kroatien. Heute möchte ich euch weitere Lost Places zeigen, die wir auf unseren Touren gefunden haben.

altes Herrenhaus

Mitten im Nirgendwo an der Nord-Westlichen Ecke von Istrien bei Savudrija haben wir auf einer Nebenstraße ein altes Herrenhaus gefunden. Zur Geschichte dieses Hauses konnte ich leider nichts finden und es war auch nichts beschrieben. Ich denke aber, daß das bestimmt aus dem 19. Jahrhundert ist. Man sieht dem Haus an, daß es dem Verfall ausgeliefert ist. Im Inneren mussten die Decken bereits gestützt werden. Aber seht auf den Bildern selbst, wie faszinieren es dort war.

verlassenes Haus

In der Nähe von Antenal steht in einer kleinen Bucht ein verlassenes Haus. Es sind noch Reste der Grundstücksmauern da, sowie das komplette Haus – allerdings ohne Dach – steht noch. Im Inneren des Hauses wächst inzwischen ein Feigenbaum, der sich den Weg durch die Ruine sucht. An der Seite zur Felswand hin stehen auch noch Überreste eines Nebengebäudes. Leider ist auch hier nichts über die Geschichte rauszufinden.

 

Disco Paradies

Ein Stückchen unterhalb von Vrsar gibt es eine wunderschöne Aussichtsplattform auf den Limski Kanal. Die Aussicht ist dort wirklich toll. Was man dort aber auch finden kann sind die Ruine der alten Disco Paradies sowie einigen Nebengebäuden wir Bars und Sanitäre Anlagen.
Die Disco gehört zum Ort Vrsar und war damals eine der größten Discos in der Umgebung. Dort traten oft Bands auf. Die Anlage ist seit bereits 2001/2002 rum geschlossen.

 

Hotel Beograd

In der Nähe von Umag steht direkt am Strand das verlassene Hotel Beograd (Belgrad). Vor dem Krieg in Kroatien war dieses Hotel an diesem Platz das erste. Inzwischen gibt es zahlreiche große Hotels in unmittelbarer Nähe. Nach dem „Bruderkrieg“ wurden dort noch Flüchtlinge untergebracht. Aber danach wurde aufgrund von nicht geklärten Eigentumsverhältnissen dort nichts mehr gemacht. Es gibt das Gerücht, daß das Hotel noch im Besitz von Serbien sei. Heute ist das verlassene Hotel Beograd verwahrlost und von Sperrzäunen umgeben.

 

Restaurant Dvorac

Nicht weit weg vom Hotel Beograd in der Nähe von Umag liegt das verlassene Restaurant Dvorac direkt am Straßenrand. Leider konnte ich über die genaue Geschichte des Lokals nicht viel erfahren. Man sagt sich aber, daß dort wohl mal ein Mord passiert sein soll. :-)

 

Das waren meine Lost Places rund um Istrien, die ich so bei meinen Ausflügen gesehen habe. Aber das war noch lange nicht alles von meinem Urlaubsbericht. Es geht bald weiter und ich freue mich, wenn ihr mich dann wieder hier besucht. :-)

Euer Pauli

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Paulis Lost Place Urlaubsbericht: Pietra Pelosa Castle

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich euch über einen Geheimtipp aus meinem Urlaub berichten. Die Recherche zu diesem Lost Place in Istrien war gar nicht so einfach, der ist nämlich sehr unbekannt. Aber für euch hab ich doch noch ein paar Infos bekommen. :-)

 

Geschichte

Die Pietra Pelosa Castle ist eine Schlossruine im Inland von Istrien in Kroatien zwischen Zonti und Zrenj. Sie ist eine der am besten erhaltenen Burgen in Istrien. Der Name „Pietrapelosa“ kommt aus dem Italienischen und heißt so viel wie „haariger Stein“ aufgrund des Mooses, das an den Wänden des Schlosses gewachsen ist.

Erstmals erwähnt wird das Schloss im Jahr 965 nach Christus in einer Urkunde zur Schenkung von Rodaold – ein Patriarch – an das Bistum Porec. Im 13. Jahrhundert ging das Anwesen dann an eine Familie von deutschen Rittern, die den Namen „de Pietrapelosa“ angenommen haben. 1421 eroberte ein venezianischer Befehlshaben die Burg. Der venezianische „Rat der Zehn“ übergibt das Schloss im Jahr 1440 an den Edelamnn Nicoló Gravisi, der dann den Titel Marquis Pietrapelosa annahm. Er hat das Schloss als Sommerresidenz renoviert.
1635 hat ein Feuer das Innere des Schlosses zerstört, dennoch wurde es aber bis in das 18. Jahrhundert bewohnt. Neben dem Kastell befand sich eine kleine Kirche der heiligen Maria Magdalena.

 

Heute

Die Schloss-Ruine ist heute über eine 1-Spurige geteerte Straße auf einem Berg in 119 Metern Höhe zu erreichen. Wichtig ist aber zu erwähnen, daß dies die einzige Straße hoch und runter ist und dort bei allen Fahrkünsten nur 1 Auto Platz hat !
Aktuell wird die Burg restauriert, man kann aber Teile davon besichtigen. Sehr gut erhalten ist ein ganzes Haus mit allen Mauern sowie einige der Mauern des Haupthauses.
Witzig ist, daß auch die Latrine (also das damalige WC) noch komplett erhalten ist. *hihi* Die hatten da damals keine Tür und auch kein Dach sondern nur ein Loch, daß den Berg runter geht. :-)

 

Bilder

 

Dieser Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Er steht allerdings in keinem Reiseführer ! Deswegen ist das ein totaler Geheimtipp !

Euer Pauli


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