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Tagged With: Lost Place

Paulis Urlaubsbericht 2016: verlassener Flugplatz in Kroatien

Hallo liebe Freunde und Lost Place Bewunderer,

heute habe ich wieder einen besonderen Lost Place aus meinem letzten Urlaub in Kroatien für euch. Nach einiger Recherche im Internet bin ich auf einen verlassenen Flugplatz in der Nähe von Zadar gestoßen.
Hier wurde im Jugoslawienkrieg noch das ein oder andere Fluggefährt in die Lüft geschickt. Nachdem der Krieg aber vorbei war wurde das riesige Areal komplett vergessen. Heute findet man neben der langen Start- und Landebahn noch viele heruntergekommene Gebäude, die mal als Restaurant, Bürogebäude oder Verwaltung gedient haben. Überall konnte ich leider nicht rein gehen, da die Einsturzgefahr teilweise einfach zu groß war. Ein paar coole Schnappschüsse konnte ich aber trotzdem für euch schießen.
Übrigens: auf dem Gelände kann man neben Lost Place Schauen auch super Radfahren oder Inline Skaten.

Und hier nun die besten Schnappschüsse vom verlassenen Flugplatz in Kroatien:

Ich hoffe, dieser Lost Place hat euch wieder gefallen. Einen tollen habe ich dann noch für euch: eine alte verlassene Aluminiumfabrik – auch in Kroatien entdeckt. Die Bilder dazu gibt es dann beim nächsten Mal.

Euer abenteuerlustige Pauli

 

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Pauli’s Lost Place: Sophienquelle

Hallo liebe Freunde,

heute habe ich mal wieder einen kleinen Lost Place im Nürnberger Land für euch. Bei einem kleinen Auflug habe ich diese unscheinbar im Wald versteckte Quelle entdeckt und möchte Sie euch natürlich nicht vorenthalten.

Sophienquelle bei Altdorf |

Paulis Sophienquelle (4)

die Sophienquelle

Erbauen lies die Quelle der Partrizier Johann Paul III. Paumgartner nach einem Vorbild der Italiener. Von 1724-1726 wurde die barocke Quelleinfassung dann erreichtet und wurde zum Teil eines Landschaftsgartens für seine Frau Sophia-Maria Nützel-Paumgartner von Sündersbühl. Johann Paul ist allerdings noch vor der Fertigstellung der Sophielquelle verstorben. Deshalb lies seine Frau diese fertigstellen.

Die Quelle erinnert ein etwas an ein Amphitheater. Die Brunnenwände wurden aus Sandsteinquadern erbaut und links und recht führen große Treppen bis nach oben. In der Mitte der Quelle sprudelt das Wasser heraus, das über mehrere Kaskadenbecken in den Hauptbrunnen fließt und von dort aus zu einem kleinen Teich.

Wenn Ihr die Sophienquelle auch mal besuchen könnt, dann könnt ihr das das ganze Jahr über tun. Ein Parkplatz ist am Anfang des Weges vorhanden. Ich finde es schön, daß so alte verlassene Plätze immer noch irgendwo versteckt im Wald vorhanden sind. Da fühlt man sich gleich 300 Jahre in die Vergangenheit versetzt. :-)

Euer Pauli

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Pauli’s Urlaub am Chiemsee – Tag 2

Hallo liebe Freunde,

heute berichte ich euch von Tag 2 unseres Kurzurlaubes am Chiemsee. Am 1. Tag haben wir ja bereits den Chiemsee sowie eine alte verlassene Wasserpumpe gesehen. Der 2. Tag sollte es aber in sich haben. Auf der Tagesordnung standen 3 Lost Places. Ein altes Kurmittelhaus und 2 Hotels. Bei zweien davon war leider nicht mehr viel zu sehen, aber bei einem der Lost Places haben wir für euch richtig tolle Bilder mitgebracht.

Lost Place 1: Kurmittelhaus Becker

Das alte Kurmittelhaus Becker steht mitten an der Hauptstraße eines kleinen Ortes. Dieses diente früher zur Erholung und eben für die Kur. Heute steht dort nur noch das Gebäude selbst, das darauf wartet abgerissen zu werden. Leider konnte ich zur Geschichte des Kurmittelhauses nicht mehr viel herausfinden. Aber es wurde wohl im letzten Jahr beschlossen, daß das alte Gebäude abgerissen wird und dort neue Wohnungen hinkommen sollen. Als wir dort waren war auch bereits der ganze Bereich abgesperrt und man konnte nicht mehr hinein gehen. Schade, aber zu viel riskieren wollen wir ja auch immer nicht. :-) Deshalb habe ich nur ein paar Aufnahmen von außen für euch. Aber wie gesagt, das Gebäude wird zeitnah abgerissen, deshalb wird sich ein Besuch für euch dort nicht mehr lohnen. Ein Gebäude daneben, das vorher eine Bäckerei gewesen ist wird außerdem abgerissen. Schade für die Lost Place Besucher – gut für die Stadt.

Lost Place 2: Hotel Schroffen

Tja von diesem Lost Place waren wir etwas enttäuscht. Klebte nicht klein ganz vorne ganz präsent der Paragraph des Hausfriedensbruches. Ok, wir würden ja nicht einfach so irgendwo einsteigen. Aber wenn schon sowas angebracht ist dann mögen es die Leute meist auch schon nicht, wenn man nur drum herum schleicht. Daher haben wir den Halt hier recht kurz gestaltet. Das Hotel/Restaurant ist übrigens noch nicht so lange geschlossen. Und so wie es aussieht werden da in Kürze Flüchtlinge einziehen. Zumindest war schon eine nagelneue Fluchttreppe angebracht und drinnen standen neue Betten (was wir so durch’s Fenster sehen konnten). Also lohnt sich auch hier ein Besuch nicht mehr.

Lost Place 3: Hotel Geiger

Nach der Enttäuschung der ersten beiden Lost Places sollten wir hier aber so richtig entschädigt werden. Das war mal ein Lost Place so richtig nach unserem Geschmack. Das Hotel Geiger ist bereits im 19. Jahrhundert eröffnet worden und beherbergte über die Jahre viele Adelige und auch prominente Leute. Es gab zeitweise sogar eine Tankstelle für die Gäste auf dem Gelände. Später wurde auch noch eine Schwimmhalle dazu gebaut und nochmal ein Trankt mit Hotelzimmern. 1998 gab der (Erbe) Besitzer dann aber den Betrieb auf und seit dem vegetiert das Areal so vor sich hin. Aber Bilder sagen hier mehr als tausend Worte…

Am Abend ging es dann wieder zurück ins Hotel – Abendessen und dann langsam ab in die Heia. Am nächsten Tag war ja schon wieder die Heimfahrt und wir mussten bis 9.30 Uhr auschecken. Tag 3 und die Rückreise gibt es dann im nächsten Beitrag.

euer Pauli

 

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Paulis Urlaubsbericht 2015: Lost Place Hotel Haludovo

Hallo liebe Urlaubs- und Lost Place – Freunde,

der heutige Beitrag dreht sich einzig und allein um den Lost Place des verlassenen Hotels Haludovo auf der Insel Krk in Kroatien. Auf diesen gefundenen Platz sind wir in diesem Urlaub besonders stolz, denn so einen großen Lost Place haben wir selten zu Gesicht bekommen.

Das Hotel Haludovo Palace

Am 05. Juni 1972 wurde der riesige 5 Sterne Luxus Hotelkomplex eröffnet. Gebaut wurde er von dem Penthouse Magazine Gründer Bob Guccione. Der hat ganze 45 Millionen US $ in das Projekt gesteckt. Im gleichen Jahr wurde dann noch das dazu gehörige Adriatic Club Casino eröffnet. Hoch karierte Gäste sollen dort gewesen sein, u.a. Saddam Hussein und der schwedische Ministerpräsident Olof Palme. Das war damals zur jugoslawischen Zeit fast eine Meisterleistung, denn in dieses Gebiet durfte eigentlich kaum jemand einreisen aus der westlichen Welt. Es wird gemunkelt, daß es dort so wilde Partys gegeben haben soll, daß sogar der Pool mit Champagner gefüllt worden sein soll. Angeblich hatte Guccione 100 Amerikaner anreisen lassen, die als festes Personal im Hotel und Casino angestellt waren – bestimmt waren die meisten Bunnys. *hihi* Anfang der 90er Jahre wurde diese Luxus-Anlage allerdings geschlossen, nachdem die Besucherzahlen immer mehr in den Keller gesunken sind.
Nach der Schließung des Hotels wurde es während des Krieges vorübergehend noch als Flüchtlingslager benutzt. 2002 gab es dann nochmal einen Totalausverkauf der Möbel und dann endet auch schon die Geschichte des Hotels Haludovo.
Heute liegt die Anlage komplett brach – obwohl die Lage wirklich top ist. Randalen haben sich an dem Bauwerk zu schaffen gemacht, so wie wir es von Lost Places inzwischen ja leider kennen. Aber wenn man dort ist lässt sich anhand der Größe und Aufmachen doch ein bißchen erahnen, wie es vor 40 Jahren dort gewesen soll muss.
Aber schaut einfach selbst, wie es inzwischen dort aussieht. Bilder sprechen da mehr als viele Worte…

Euer verblüffter Pauli

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Pauli’s Lost Place: Alte Düngerfabrik

Hallo liebe Freunde und Lost Place-Fans,

am Wochenende war ich endlich mal wieder auf Tour zu einem Lost Place im Nürnberger Land, der mir durch einen Tipp quasi „zugeflogen“ ist. Da mir in diesem Zuge auch gesagt wurde, daß immer mehr Randalierer und Jugendliche sich auf dem Gelände rum treiben und alles kaputt machen habe ich mich beeilt um noch einigermaßen schöne Fotos für euch zu bekommen, bevor der Ort total verkommt und kaputt gemacht ist.

Hier nun aber einige Infos und natürlich die Fotos von meinem Ausflug für euch. Bitte habt Verständnis dafür, daß ich nicht preisgeben werde, wo diese Fabrik liegt. Heutzutage treiben einfach viel zu viele Leute Schindluder. :-(

Geschichte der Düngerfabrik |

 

1939 wurde auf diesem Gelände eine Ziegelfabrik errichtet, welche aber später geschlossen wurde. In den frühen 50er Jahren verschlug es die Düngerfabrik dort hin und erweiterte das Gelände mit weiteren Gebäuden, Hallen und ähnlichem – auf einem Bild seht ihr zum Beispiel einen Grundstein aus dem Jahr 1976 in einer Halle. Angefangen hatte diese Firma als Hersteller für Horndünger und erweitere seine Produktion dann auf Mehrnährstoffdünger aus, die bis 2007 dort produziert wurden. Hier eine Firmenbeschreibung, die ich dazu finden konnte:

Von traditionellen Produkten auf der Basis organischer Grundstoffe bis zu den modernsten Hightech-Düngern verfügen wir über alle Produkte und Dienstleistungen, um im professionellen Pflanzenbau die Probleme der gezielten Pflanzenernährung lösen zu können.

2004 wurde die Geschäftsführung des Traditionsunternehmens aus der familiären Hand (inzwischen führten die Urenkel des Gründers das Unternehmen) gegeben. Bis zu 40 Mitarbeiter arbeiteten täglich in den Hallen und Bürogebäuden, bis 2007 das Unternehmen schließlich aufgekauft und nach Nürnberg direkt ausgelagert wurde.

Seit dem liegen das Gelände und die alten Gebäude auf dem Grundstück im Nürnberger Land brach.

Bilder der Düngerfabrik |

 

Ich hoffe, euch hat der kleine geschichtliche Ausflug mal wieder gefallen. Ich fand es dort wirklich toll. Das ist alles total riesig dort und man merkt richtig, daß da früher mal hart gearbeitet wurde.

Eines möchte ich allerdings noch kurz anmerken: ich finde es wirklich sehr sehr schade, daß an solchen tollen Orten so viel randaliert wird. Die Graffitis und Schmierereien sind ja das eine, aber das zum Beispiel in den Bürogebäuden sämtliche Glasscheiben zerbrochen wurden – das geht schon echt zu weit. Ich kucke mir ja gern verwachsene und verlassene Gebäude und Orte an – aber lieber im Urzustand ! Ich hoffe, daß sich der ein oder andere vielleicht ein Herz fasst und einfach nur kuckt und nicht zerstört. :-)

Euer Pauli

 

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