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Paulis Urlaubsbericht 2013: Rovinj

Hallo liebe Freunde und Besucher,

nun gibt es den letzten Teil meines Urlaubsberichts aus dem schönen Istrien in Kroatien. Diesmal führt mich – bzw. euch die Reise nach Rovinj, die als einer der schönsten – wenn nicht sogar DIE schönste – Stadt in Istrien bekannt ist.

 

Geschichte

Bekannt ist die Stadt seit dem 5. Jahrhundert mit dem Namen Castrum Rubini, welches in der Zeit auch mal von den Franken beherrscht wurde. *hihi* Im Jahr 1283 ging das dann auch an Venedig und erlebte eine Blütezeit.
Nach dem 2. Weltkrieg ging das Gebiet an Jugoslawien bzw. der Teilrepublik Kroatien. Durch die wechselnde Geschichte der Stadt ist das Stadtbild recht unterschiedlich. Man findet da Sachen aus der Renaissance, dem Barock und auch neoklassizistische Gebäude.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Rovinj, neben den bis ans Meer gebauten Häusern, ist die Sveta Eufemija auf dem Hügel mitten in der Stadt, die im 18. Jahrhundert gebaut wurde.

 

Heute

Die Stadt Rovinj ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel in Istrien und wird von vielen Touristen besucht. Leider merkt man das auch, wenn man dort ist, weil es sehr viele auf Touristen ausgelegte Verkaufsstände gibt. Sehr schön dort anzusehen sind der Hafen und die Häuser, die direkt ans Meer (oder im Meer ?) gebaut sind.

 

Bilder

 

Ich hoffe, euch hat mein Ausflug nach Istrien und in deren Geschichte ein bißchen gefallen. Nun ist ja der Urlaubsbericht schon zu Ende. Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt, und dann gibt es wieder tolle Bilder und Geschichten für euch.

Euer Pauli


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Paulis Urlaubsbericht 2013: Hum, die kleinste Stadt der Welt

Guten Morgen meine lieben Besucher und Urlaubs-Begeisterte,

es geht weiter in meinem Kroatien Reisebericht. Heute möchte ich über die kleinste Stadt der Welt berichten: Hum.

 

Geschichte

Die kleine Stadt HUM in der Mitte von Istrien besitzt bereits seit dem Jahr 1102 das Stadtrecht. Damals gehörte dieses Gebiet noch zu Frankreich.  Früher war Hum sehr bedeutungsvoll als Grenzbefestigung der deutschen Markgrafen. Die Burg dazu befand sich auf einem Plateau im westlichen Teil der Stadt.
In dem Ort gibt es einen Wachturm mit einem Zinnenkranz versehenen Campanile, der aus dem 15. Jahrhundert stammt. Die Pfarrkirche in der Stadt Sveti Marijewurde 1802 erbaut.  Der Friedhof, der außerhalb der Stadtmauer liegt und die dortige romanische Kirche Sveti Jeronim ist sogar schon aus dem 12. Jahrhundert.
1412 ist die Stadt an Venedig gegangen, in der Zeit die Mauern teilweise zerstört wurden. Von 1612-1618 wurde die Stadt niedergebrannt, aber dann wieder aufgebaut.

 

Heute

Die kleinste Stadt der Welt Hum ist im Guiness Buch der Rekorde eingetragen. Wie viel Einwohner die Stadt genau hat, kann ich nicht genau sagen. Die Quellen liegen alle zwischen 18 und 24 Einwohnern. Gezählt habe ich diese bei meinem Besuch nicht. :-)
In der Stadt gibt es aber ganz ordnungsgemäß einen Pfarrer und einen Bürgermeister. Bei der Auffahrt nach Hum kommt man an der Glagolitischen Allee vorbei.
In der Stadt selbst ist noch vieles gut erhalten – mittelalterliche Stadtmauer, Stadttor mit massiven Kupfertüren, enge Gassen mit altern Pflastern…

 

Bilder

 

Und, was sagt ihr zu der kleinsten Stadt der Welt ? Wäre die euch auch mal ein Besuch wert ?

Euer Pauli


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Paulis Lost Place: Monteith Barracks

Hallo meine lieben Freunde,

ich habe diesmal wieder das Wochenende genutzt und bin ein bißchen durch die Gegend gecrust. Dabei habe ich einen neuen Lost Place gefunden in Fürth nähe dem alten Flugplatz Fürth-Atzenhof dort. Da stehen die Monteith Barracks. In diese möchte ich euch heute vorstellen und euch meine Bilder dazu zeigen.

Entstehung

Die Monteith Barracks sind nach dem 2. Weltkrieg von den US-Truppen besetzt worden, die dort eine Kaserne errichteten und ihr den Namen „Monteith Barracks“ gaben. Davor hieß das Gelände „Army Air Force Station Fürth“ und dann auch noch „Fürth Air Base, Germany„.

Der Name Monteith kam von dem First Lieutenant Jimmie Monteith, der für seinen Mut im 2. Weltkrieg ausgezeichnet wurde. Er verstarb am 1. Tag des D-Day in der Nähe von Colleville-sur-Mer.

 

Nutzung durch die US-Armee

Die Amerikaner übernahmen nach Kriegsende das Gelände des Flugplatzes. Die dort bestehenden Gebäude wurden gereinigt. Zuerst nutzte die US-Airforce den Platz und vernichteten dort viele Flugzeuge, die nicht mehr gebraucht wurden nach dem Krieg. Die Amerikaner erbauten auf dem Gelände eine feste Startbahn aus Beton, die während der Nürnberger Prozesse als Hauptflugplatz gedient hat. Ansonsten landeten und starteten dort hauptsächlich militärische Transportflugzeuge.

Über die Jahre hinweg waren dann an den Monteith Barracks zahlreiche US-Einheiten stationiert wie 4. US Armored Division (eine Panzerdivision), 504th Aviation Battailon, 67th und 37th Armor Battailon, 123th und 126th Mountain Battailon, DISCOM der1. Armored Division und noch einige mehr.

Am 26.11.1957 gab es einen Großbrand in der Kaserne, bei dem ein Tanklager in Flammen aufging. Im Jahr 1985 wurde dann eine weitere Einfahrt zum Gelände von der Hafenstraße aus gebaut, damit die Anwohner dort weniger belästigt wurden.

Im Jahr 1993 verließ die US-Armee dann die Kaserne in Fürth. Am 15. September in diesem Jahr wurde die Flagge das letzte mal gehisst. In einer kleinen Feier wurde das Gelände durch den Kommandeur Lt. Col. James Ishmael an die Bundesrepublik Deutschland übergeben.

 

Heute

Nach der Übergabe lag das Gelände erstmal brach, nur ein paar Künstler und Bands haben den Ort ein paar Mal für Events gemietet. Inzwischen sind dort – es heißt heute übrigens „Golfpark“, da ist auch eine Golfanlage drauf – Firmen angesiedelt. Außerdem gibt es dort jetzt den „Solarwall“, den „Sprehe Horsepark“ und sogar ein Filmstudio ist jetzt dort. Einige der alten Kasernengebäude werden auch saniert und sollen dann ein Wohngebiet werden.

Ich war gestern auf dem Gelände gewesen. Ein paar Kasernengebäude stehen noch, allerdings kann man dort nicht rein. Die Fenster sind mit Holzplatten zugenagelt, Kellerschächte und Kellertreppen wurden zugeschüttet mit Kies. An einem langen Verbindungsgang waren 2 Wappen an der Wand. Leider konnte ich die nicht mit der Kamera einfangen, weil die zu weit weg waren (ein Zaun hat mich aufgehalten). Aber seht einfach selbst, was ich dort alles vorgefunden habe.

 

Bilder vom 18.08.2013

 

Ich bin gespannt, welche Plätze ich noch so in unserer Gegend finden werde. :-)

Euer Pauli

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Paulis Lost Place: Alter Rangierbahnhof Nürnberg Süd

Hallo meine lieben Freunde und Besucher,

am Wochenende war ich mal wieder in Nürnberg unterwegs um tolle und coole Plätze und Lost Places zu finden. Diesmal hat mich mein Weg an den alten Rangierbahnhof in Nürnberg Süd gebracht. Von dem hatte ich schon öfter gehört und Bilder im Internet gesehen. Jetzt wollte ich mich mal da genauer umschauen.

Geschichte

Ende des 19. Jahrhundert steigen die Mengen an Gütern, die per Zug transportiert wurden enorm an. Bis 1847 wurden alle Güter noch über den Hauptbahnhof Nürnberg (Centralbahnhof) befördert. 1898 wurde dann der Rangierbahnhof geplant, der sich an Edge Hill in der Nähe von Liverpool und der Dresdner-Friedrichstadt orientierte.

Zur Eröffnung des Rangierbahnhofs Süd gab es dort 6 Einfahrgleise, 2 Umfahrgleise und ein Ausziehgleis. Nach Süden gingen insgesamt 19 Gleise, nach Norden gab es 22 Gleise. Und daneben gab es dann noch 10 weitere Gleise, die zeitweise für überflüssige Wägen genutzt werden konnten.

Neben dem Gleisbau wurden dort noch einige Gebäude erreichtet: Betriebswerk, Werkstatt für 6 Loks und 16 Wägen in 2 Hallen, ein E-Werk und ein Tiefbrunnen mit Wasserturm, der als Wahrzeichen des Rangierbahnhofs galt.

Zwischen 1983 und 1988 wurde der Bahnhof dann umfassend modernisiert.

Ist-Zustand

Inzwischen stehen die alten Gebäude leer und verfallen langsam. Einige der alten Gleise wurden entfernt, es sind nur noch die Gleisbette, die man sieht und die die alten Zugwege erahnen lassen.

Bis vor 1-2 Jahren konnte man noch ungehindert dort hin und sich die alten Gebäude – teilweise mit Graffiti beschmiert – ansehen. Heute ist das leider nicht mehr (so einfach) möglich. Die meisten Zugänge sind durch Zäune und Verbotsschilder zugemacht worden. Wir haben aber noch einen Zugang gefunden, der frei war. Allerdings sind wir nicht bis ganz zu den Gebäuden gekommen, weil nun auch dort Verbotsschilder stehen.

Bilder

Habt ihr vielleicht noch die ein oder andere Geschichte zum alten Rangierbahnhof ?

Euer Pauli

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Pauli kümmert sich um die Lost Places in und um Nürnberg

Hallo meine lieben Besucher und Freunde,

die regelmäßigen Besucher und Leser meines Blogs haben es sicherlich schon bemerkt, es gibt eine neue Kategorie auf der linken Seite:

Lost Places

Dort geht es um Orte und Plätze in und um Nürnberg, die mal was Besonderes waren und heutzutage vergessen wurden, wie z.B. verfallene Häuser in Waldstückchen, leer stehende große Gebäude am Stadtrand, Mahnmale für Tragödien aus früheren Zeiten im Wald oder auch zugewucherte und zugewachsene alte Bahnschienen.

Auf meinen Ausflügen, Unternehmungen und Spaziergängen hier in der Gegend stoße ich öfter mal auf solche Plätze. Mal kann ich herausfinden, was es mit den Orten auf sich hat, manchmal aber finde ich keine Informationen darüber. Trotzdem sind es sehr interessanten Fleckchen Erde, die ein bißchen Aufmerksamkeit verdient haben.

Ich werde euch Fotos von den Orten mitbringen und zeigen und – wenn möglich – die Geschichte zu dem Ort dazu erzählen. Gerade für die Nürnberger und Franken ist das bestimmt sehr interessant, noch mehr über die eigene Stadt und die geschichtsträchtige Umgebung zu erfahren.

Euer Pauli

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