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Autor Archiv: Pauli

Pauli und die Bundestagswahl 2017

Hallo liebe Freunde,

heute in einer Woche heißt es wieder „geh wählen“. Es wird wieder ein neues Bundestag gewählt, in dem alle über 18 in Deutschland mitbestimmen können, welche Partei(en) ganz oben stehen werden und das meiste Stimmenrecht für die nächsten 4 Jahre gibt. Ich habe das Gefühl, dass es dieses Jahr für manche besonders schwer ist, die für sich richtige Partei auszuwählen. Deswegen will ich euch in kurzen Stichpunkten die Hauptparteien für die aktuelle Wahl vorstellen.

Die 2 ganz großen Parteien:

CDU/CSU:

  • Wohlstand ausbauen durch eine starke Wirtschaft und Wachstum, sichere Jobs schaffen, Steuern senken
  • Familien und Kinder fördern mit besserer Betreuung und mehr Geld, Kindergeld erhöhen, Steuern für Familien senken, Mieten bezahlbar machen
  • Digitalisierung voran bringen mit sicheren Jobs in diesem Bereich, bessere Gesundheitsverordnung, elektronische Bürgerportale
  • Innere Sicherheit (also Schutz vor Terror und ähnlichem) mit mehr Polizisten verstärken, Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen
  • Zusammenarbeit in Europa stärken bzgl. Wachstum, Jobs und Sicherheit

SPD:

  • Familien, Bildung und Pflege im Alter unterstützen mit besserer Versorgung der Kinder (Kita, Schule etc.), wenn die Eltern arbeiten gehen, ebenso bei der Pflege von Alten
  • bessere Ausbildung und sichere Jobs durch bessere Ausstattungen von Berufschulen, mehr Geld für Unis, weniger befristete Arbeitsplätze und mehr Weiterbildungen über die Agentur für Arbeit
  • Bürgerversicherung für Menschen, die Krank oder Pflegebedürftig werden, jeder Bürger soll die gleiche Versorgung in diesem Fall bekommen, egal wie er versichert ist
  • Weniger Steuern für Menschen mit mittleren und kleinen Einkommen und für Familien
  • Mehr Sicherheit im Land durch mehr Polizisten und Vidoeüberwachung

 

Und hier nun die 4 „kleinen“ Parteien, die um einen hohen Platz in der Opposition (Parlament, das nicht die Regierung selbst bildet und der herrschenden Politik Widerstand bietet) kämpfen:

FDP:

  • Gute Ausbildung für alle, gleiche Ausbildungsziele in allen Bundesländern, mehr Geld für Schulen und Unis für Modernisierungen z.B. im Bereich Computer und Internet, mehr und besser ausgebildete Lehrer für „schwierige Schulen“
  • Einführung eines Digital-Ministeriums, schnelles Internet für ganz Deutschland
  • Verbesserung der inneren Sicherheit durch mehr Polizisten, mehr Staatsanwälte, keine digitale Massenspeichern von Daten deutscher Bürger
  • Familien entlasten durch eine Neuregelung des Kindergelds, modernes Sorge-Recht für geschiedene Eltern, weniger Steuern durch ein neues Einkommensteuergesetz, Abschaffung des Solidaritätszuschlags, günstige Häuser und Wohnungen durch Senkung der Grunderwerbssteuer

B’90/Grüne:

  • Klimaschutz durch Abschaffung von Kohle-Kraft-Werken, mehr Wiederverwertung von Abfall, neue Umweltregeln für große Firmen, mehr erneuerbare Energien
  • Ausbau der Zusammenarbeit innerhalb der E.U. für mehr Demokratie und Stärkung der Menschenrechte, dem Schutz hilfsbedürftiger Menschen, mehr Geld für Gerechtigkeit und Frieden
  • Kampf gegen Rechtradikalismus mit einer starken Wahrung der Grundrechte, Kampf gegen ungerechtes Verhalten gegen Tiere z.B. in der Massen-Tier-Haltung
  • Familien mit mehr Geld stärken, Kinder-Armut bekämpfen, bessere Bildungsangebote an Schulen und Jugendzentren

Die Linke:

  • Gute Arbeit mit sicheren Arbeitsplätzen und einer guten Bezahlung, Mindestlohn auf 12 €uro, Unterstützung der Gewerkschaften und Verbesserung von Tarifverträgen, Abschaffung von Teilzeit und Minijobs. Abschaffung von Leiharbeit
  • Änderung des Verhältnisses zwischen Lohn und Rente, Mindestsicherung statt Hartz IV von 1.050€, gerechtete Steuern, Vermögenssteuer für Millionären
  • Gemeinschaftliche Gesundheitsversicherung mit weniger als 12% Beiträgen, 100.000 neue Pflegekräfte
  • Forderung eines Aktionsplans von der EU gegen Arbeitslosigkeit und für fairen Handel und guten Klimaschutz

AfD:

  • Demokratie in Deutschland mit „Nein zur EU“, mehr Volksabstimmungen, Lobbyismus eindämmen, Einführung eines Straftatbestands bei Steuerverschwendung, Macht der Parteien beschränken
  • Außenpolitik ausschließlich nach Deutschen Interessen ausrichten, Verhältnis zu anderen Ländern überdenken, keine militärischen Bündnisse mit anderen Ländern, Schutz der deutschen Ländergrenze
  • Innere Sicherheit stärken durch mehr Polizisten, stärkeres Haftrechts bei jugendlichen Intensivtätern, Erleichterung für den Waffenschein für gesetzestreue Bürger
  • Zuwanderung in unser Sozialsystem stoppen, kein Familiennachzug, keine doppelte Staatsbürgerschaft, Islam raus aus Deutschland

 

NIc geht wählen

NIc geht wählen

Ihr seht, in manchen Sachen überschneiden sich die Parteien, in anderen sind sie komplett anderer Meinung. Auf welcher Seite ihr am 24.09.2017 steht ist euch selbst überlassen, aber vergesst niemals unsere Vergangenheit und was in Zukunft werden könnte.

Euer Pauli

 

P.S.: die obigen Punkte sind nur kurze Auszüge aus den aktuellen Wahlprogrammen, die detaillierten Informationen zu den Wahlprogrammen der verschiedenen Parteien findet ihr unter www.bundestagswahl-bw.de

 

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Pauli’s Urlaubsbericht 2017: Schnappschüsse

Hallo liebe (Urlaubs-) Freunde,

heute habe ich meine schönsten Schnappschüsse aus dem Urlaub für euch. Dort seht ihr mich und Nic unterwegs in Kroatien, mit Abstechern nach Bosnien und nach Montenegro. Dort haben wir viele Städte, Festungen und ähnliches Besucht. Auch komisches Getier konnten wir dort entdecken. :-)

Aber seht einfach selbst. Viel Spaß bei den Bildern.

Euer Pauli-Urlauber

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Pauli’s Urlaubsbericht 2017: Besuch in Mostar

Hallo liebe Freunde und Leser,

heute gibt es den nächsten Urlaubsbericht von meiner diesjährigen Reise nach Kroatien, in der ich nicht nur in Kroatien war, sondern auch das angrenzende Land Bosnien-Herzegowina besucht habe. Viele denken jetzt bestimmt „oh nein, das ist doch viel zu gefährlich“. Aber ich kann euch sagen, das ist es nicht. Bosnien-Herzegowina ist inzwischen genauso ein erschlossenes und touristisch sehenswertes Land wie Kroatien. Man ist mit dem Auto zwar etwas langsamer unterwegs, aber man kommt trotzdem sicher ans Ziel. Unser Ziel dieses Jahr war die Stadt Mostar.

Mostar in Bosnien-Herzegowina

Die bekannte Stadt Mostar liegt im Süden von Bosnien-Herzegowina und hat insgesamt ca. 113.000 Einwohner. Mitten durch sie durch fließt der Fluß Neretva, der während dem Balkankrieg in den 90ern den kroatischen Teil der Stadt von dem bosnischen Teil trennte.
Die Stadt selbst ist aber bereits viel länger berühmt. Bereits im 15 Jahrhundert wird sie geschichtlich erwähnt und es gab immer wieder Schlachten in und um die Stadt. Man fand aber auch Reste von Spätantiken Gegenständen. Und das lässt vermuten, dass es dort noch weit vorher schon zivilisiertes Leben gab.

Pauli in Mostar

Stari Most

Die Stari Most ist die berühmteste Sehenswürdigkeit in Mostar. Diese wurde bereits im 16 Jahrhundert erbaut, hielt aber einigen Kriegen nicht Stand und musste immer wieder neu erbaut werden. Seit 2005 ist die Brücke ein UNESCO Weltkulturerbe.
Außerdem gilt sie als symbolische Brücke zwischen Ost und West. Der Westen ist dabei der überwiegend katholische Teil der Kroaten und der Osten Teil der orthodoxen Serben. Somit ist sie also auch ein Wahrzeichen von Menschlichkeit und Miteinander.

Old Bazar

In der Altstadt von Mostar findet man in beide Richtungen von der Stari Most ausgehend den alten Bazar. Dort verkaufen noch heute ansässige Geschäfte Souvenirs und Ramsch aus der Stadt. Viel Gefeilscht wie an einem Bazar wird hier allerdings nicht mehr, da inzwischen alles sehr touristisch aufgebaut ist.

Für mich war der Besuch in Mostar etwas ganz besonderes in diesem Urlaub. Ich kam dort der östlichen Kultur viel näher als je zuvor. Viele Moscheen stehen dort mitten in der Stadt, so etwas erlebt man bei uns nicht. Es ist dort super warm und man fühlt sich fast wie in 1000 und eine Nacht. :-)
Wart ihr schon mal in Mostar ? Wie hat es euch dort gefallen ?

Euer Travel-Pauli

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Pauli’s Urlaubsbericht: Besuch in Dubrovnik

Hallo liebe Freunde,

dieses Jahr führte uns der Sommerurlaub mal wieder in den Süden des Kontinents. Bei täglich über 30° im Schatten waren wir diesmal südlicher in Kroatien als je zu vor. In diesem Zuge haben wir natürlich auch (nochmal) die Altstadt von Dubrovnik besucht. Sicherlich kennt ihr die Stadt bereits und ihre tolle Geschichte. Naja, oder ihr habt sie in der Serie Game of Thrones schon mal gesehen. :-)

Pauli in Dubrovnik (4)

Pauli in Dubrovnik

Wir wollten natürlich – wenn wir schon in der Gegend sind – uns nochmal die tolle Stadt mit ihren kleinen Gässchen und der langen Stadtmauer anschauen. Zum Glück war an dem Tag nicht soooo viel los in Dubrovnik, so dass wir recht schnell einen Parkplatz für „nur“ 40 Kuna pro Stunde gefunden haben. Als erstes ging es dann gleich auf die Mauer, denn es war gerade so noch Vormittags, und in der Mittagssonne wollten wir uns das nicht antun. Bei unserem Fell wären wir da sicherlich zerflossen vor Hitze. :-)

Nachdem wir also 150 Kuna pro Nase bezahlt haben (Das sind umgerechnet über 21 €) stiegen wir die paar Stufen hinauf auf die lange Stadtmauer, die in 1940 m einmal komplett um die Altstadt von Dubrovnik geht. Von hier oben hat man den tollsten Überblick auf die Altstadt und auch auf die Küste und das Meer. Außerdem zu entdecken ist die kurz vor Dubrovnik liegenden Insel Lokrum.

Übrigens: früher war der Ort Dubrovnik unter dem Namen Ragusa bekannt. :-) Außerdem gehört die Altstadt seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Nahe von Dubrovnik (ca. 10 km nördlich) befindet ich der Ort Trsteno, in dem das weltweit älteste Arboretum steht. Im 15. Jahrhundert wurde dieses erbaut und beheimatet heute ganz viele spezielle Pflanzen und Bäume sowie ein noch sehr gut erhaltenes Aquädukt (eine mittelalterliche Wasserleitung :-)) und ein wirklich toller Springbrunnen. Wenn ihr da mal in der Nähe seit, dann macht dort halt und spaziert ein Stündchen durch den schönen Garten und schaut euch auch die dort erhaltene Ölmühle und die Kapelle dort an.

Pauli in Trsteno (7)

der tolle Springbrunnen

Ihr seht, Kroatien hat immer etwas zu bieten und der Süden ist auch nochmal besonders schön. Ich empfehle euch allerdings, außerhalb der Ferien zu kommen. Da ist es zum einen nicht gaaaaanz so heiß (35° im Schatten mit Fell ist einfach nix :-)) und es wird nicht ganz so überlaufen von Leuten sein.

Der nächste Urlaubsbericht wird folgen… :-)

Euer Globetrotter Pauli

 

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Pauli und Nic am Pfänder und am Rheinfall

Hallo liebe Freunde,

der nächste Urlaubsbericht steht an aus unserem Kurzurlaub am Bodensee. Neben einigen Lost Places haben wir natürlich auch wieder „normale“ Ausflugsziele besucht, über die ich euch heute berichte.

Pfänder am Bodensee |

Der Pfänder ist ein Berg mit 1000 Meter Höhe, der zu den Alpen gehört. Er grenzt direkt an Bregenz in Österreich und den Bodensee. Von Bregenz aus führt die Pfänderbahn hinauf auf den Berg – wer aber will, kann auch einen der vielen Wanderwege nutzen. Naja, aber ihr kennt uns ja – wir haben die Bahn genommen. Das war eine total coole Fahrt, manchmal etwas wacklig, aber es ging rasend schnell. :-) Von oben hat man bei gutem Wetter einen tollen Blick auf den Bodensee und die vielen weiteren Gipfel rund herum.

Rheinfall in Schaffhausen |

Wer jetzt an einen Reinfall bei dem Besuch denkt, der ist schief gewickelt. :-) Der Rheinfall in Schaffhausen in der Schweiz ist nämlich einer der größten Wasserfälle in Europa. Den Titel hat er allerdings nicht wegen seiner Höhe, sondern wegen der Wasserdurchflussmenge. Da strömen durchschnittlich über 350.000 Liter Wasser in der Sekunde durch. Das sind pro Minute 21 Mio. Liter Wasser ! Ihr könnt euch also vorstellen, wie laut es dort ist. Im Laufe der letzten Millionen Jahre hat sich das Bett des Rheins immer wieder verändert und so auch dieser Wasserfall, bis er vor ungefähr 15.000 Jahren die heutige Form angenommen hat. Tja, hätten wir eine Zeitmaschine, dann könnten wir nachsehen, wie der Rheinfall in weiteren 10 Mio. Jahren aussehen würde. :-)

Ich gebe euch beide Ausflugsziele wieder als Tipp für euren nächsten Urlaub mit, denn mir haben beide gut gefallen. Wenn ihr also mal am Bodensee seit, dann besucht den Pfänder sowie den Rheinfall in der Schweiz.

euer Urlauber Pauli

 

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